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Jindriska Skopec
Diplom­psy­cho­lo­gin | Heil­prak­ti­ke­rin
Privat­pra­xis für Psycho­therapie (Heil­prG)

Die Mitte-Praxis
Lini­en­straße 130 | 10115 Berlin
(2. Hinterhof)

Tele­fon 030 – 288 587 09
Mobil 0176 – 986 766 42

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Was ist Verhaltenstherapie?

Die moderne Verhaltens­therapie ist eine psycho­the­ra­peu­ti­sche Grund­ori­en­tie­rung mit einer Fülle von wissen­schaft­lich fundier­ten Thera­pie­an­sät­zen, Behandlungs­methoden und Tech­ni­ken zur Behand­lung psychi­scher Erkran­kun­gen. Sie zeich­net sich durch struk­tu­rier­tes und plan­mä­ßi­ges Vorge­hen aus. Ihre Effek­ti­vi­tät und Wirk­sam­keit gilt über alle psychi­schen Leidens­zu­stände hinweg als nachgewiesen.

Die einzel­nen verhal­tens­the­ra­peu­ti­schen Maßnah­men werden – je nach bestehen­dem Problem und Eignung – einzeln, oder in unter­schied­lichs­ter Kombi­na­tion einge­setzt. Sie zielen auf das Verste­hen, und im beson­de­ren Ausmaß auf die Verän­de­rung von belas­ten­den Empfin­dun­gen, Gefüh­len, Gedan­ken und Verhal­tens­wei­sen ab. Zum Einsatz kommen können beispiels­weise: Entspan­nungs­ver­fah­ren, Situa­ti­ons- und Problem­ana­ly­sen, Gefühls-, Gedan­ken- und Verhal­tens­pro­to­kolle, Rollen­spiele, Imagi­na­ti­ons­tech­ni­ken, Stüh­le­ar­beit, Ressour­cen­ak­ti­vie­rung, Maßnah­men zur kogni­ti­ven Umstruk­tu­rie­rung (Beleuch­ten, hinter­fra­gen und Verän­dern von bewusst und nicht bewusst ablau­fen­den Denk­mus­tern und Grund­an­nah­men), psychoedu­ka­tive Elemente, Expo­si­tio­nen (Konfron­ta­tio­nen in vivo und/​oder in sensu z.B. mit angst­aus­lö­sen­den Reizen), Denk- und Verhal­tens­ex­pe­ri­mente, Trai­nings, wie Acht­sam­keits­trai­ning, Selbst­si­cher­heits­trai­ning, sozia­les Kompe­tenz­trai­ning, Genuss­trai­ning und vieles mehr.

Die einge­setzte Metho­dik wird mit dem Klien­ten stets abge­spro­chen, denn die Trans­pa­renz bezüg­lich des thera­peu­ti­schen Vorge­hens sowie das Einver­ständ­nis des Klien­ten gehö­ren zu den Grund­prin­zi­pien. Die Behand­lung setzt in der Regel an der gegen­wär­tig bestehen­den Proble­ma­tik an und ist ziel­ori­en­tiert. Ange­strebt wird immer auch eine Verbes­se­rung der eigen­stän­di­gen Problem­lö­se­fä­hig­keit und Selbst­wirk­sam­keit, schließ­lich wird die Verhaltens­therapie auch als „Hilfe zur Selbst­hilfe“ verstanden.

Nach der einlei­ten­den diagnos­ti­schen Abklä­rung Ihres Anlie­gens und der Formu­lie­rung der Thera­pie­ziele erfolgt in der ersten Thera­pie­phase das gemein­same Erar­bei­ten eines indi­vi­du­el­len Erklä­rungs­mo­dells für die vorlie­gende Proble­ma­tik. Es wird insbe­son­dere beleuch­tet, welche Bedin­gun­gen für das Entste­hen des Problems bedeut­sam waren und welche Umstände es aufrecht­erhal­ten und verstär­ken. Je nach Erkran­kung und indi­vi­du­el­ler Passung wird dann mit Hilfe verhal­tens­the­ra­peu­ti­scher Metho­den an der Bear­bei­tung der aufrecht­erhal­ten­den, sowie bei Möglich­keit und Bedarf auch der prädis­po­nie­ren­den Bedin­gun­gen gearbeitet.

Weiterführende Literatur für Interessierte:

  • Barnow, S. (2013). Thera­pie wirkt. So erle­ben Pati­en­ten Psycho­therapie. Berlin, Heidel­berg: Springer.
  • Kanfer, F. H. & Schmel­zer, D. (2005). Wegwei­ser Verhaltens­therapie. Psycho­therapie als Chance (2. Aufl.). Heidel­berg: Springer.