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Jindriska Skopec
Diplom­psy­cho­lo­gin | Heil­prak­ti­ke­rin
Privat­pra­xis für Psycho­therapie (Heil­prG)

Die Mitte-Praxis
Lini­en­straße 130 | 10115 Berlin
(2. Hinterhof)

Tele­fon 030 – 288 587 09
Mobil 0176 – 986 766 42

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Private Praxis für Psychotherapie in Berlin Mitte | Dipl.-Psych. Jindriska Skopec

Was ist Hypnotherapie?

Die Hypnotherapie ist ein wissen­schaft­lich fundier­ter psycho­lo­gi­scher Heil­kun­de­an­satz, der den uner­schöpf­lich großen Reich­tum der nicht bewusst ablau­fen­den und gesteu­er­ten psychi­schen Vorgänge und Kräfte nutzt. Es handelt sich um eine sehr alte Heil­me­thode, deren Mecha­nis­men bereits im 18ten Jahr­hun­dert wissen­schaft­lich unter­sucht wurden. Als eine viel­sei­tige thera­peu­ti­sche Methode ist sie bei unter­schied­lichs­ten soma­ti­schen und psychi­schen Erkran­kun­gen wissen­schaft­lich aner­kannt und wird erfolg­reich eingesetzt.

Allgemeines zur Hypnose

Hypnose hat einer­seits eine mysti­sche, ande­rer­seits eine medi­zi­ni­sche Tradi­tion. So ist sie sowohl in magi­schen Formen der Geist­hei­lung, tradi­tio­nel­len und reli­giö­sen Riten sowie Wegen des spiri­tu­el­len Wachs­tums zu finden, jedoch auch in einer Viel­zahl von wissen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen im klini­schen und expe­ri­men­tel­len Bereich.

Als Hypnose wird sowohl das Verfah­ren als auch der aus diesem Verfah­ren resul­tierte Zustand eines verän­der­ten Bewusst­seins bezeich­net. Das verän­derte Bewusst­sein ist die Trance. Tran­ce­phä­no­mene sind nichts Unge­wöhn­li­ches. Jeder kennt sie aus Alltags­er­fah­run­gen. Zustände der Trance erfah­ren Sie beispiels­weise bei sehr konzen­trier­tem Arbei­ten, künst­le­ri­schem Schaf­fen, beim Musi­zie­ren, Musik hören sowie bei spie­le­ri­scher und sexu­el­ler Betätigung.

In der hypno­ti­schen Trance kommt es zu einer Viel­zahl physio­lo­gi­scher Verän­de­run­gen. Fest­ge­stellt wurden z.B. vermehr­ter α-Rhyth­mus im EEG; ernied­rigte Herz­fre­quenz, Blut­druck, Atem­fre­quenz und Muskel­to­nus; vermin­derte Ausschüt­tung von Stress­hor­mo­nen wie Korti­sol und Katecho­lami­nen; zudem hirn­phy­sio­lo­gi­sche Verän­de­run­gen wie Late­ra­li­sie­rung von Hirn­ak­ti­vi­tät und Hemmung fron­ta­ler Hirnregionen.

Die hypno­ti­sche Trance führt zu einer verän­der­ten Zeit­wahr­neh­mung, verstärkt bild­li­chem und imagi­na­ti­vem Denken, star­ker Aufmerk­sam­keits­fo­kus­sie­rung sowie erhöh­ter Flexi­bi­li­tät des Denkens und Fühlens. Das einge­schränkte Alltags­den­ken und der Verstand werden „gelo­ckert“. Neue Asso­zia­tio­nen werden zuge­las­sen. Eine innere Offen­heit für verges­se­nes, alter­na­ti­ves, neues, oder gar visio­nä­res Denken und Erle­ben wird möglich. Gleich­zei­tig wird Stören­des ausge­blen­det. So kann das Wesent­li­che fest­ge­hal­ten und krea­tiv bear­bei­tet werden.

Hypno­ti­sche Trance hat nichts mit Schlaf, Willen­lo­sig­keit, Bewusst­lo­sig­keit oder Fremd­steue­rung zu tun. Tatsäch­lich gilt, dass unter Hypnose keine Dinge gesche­hen können, die die betref­fende Person nicht möchte. In der Hypnose kann nicht gegen den Willen des Hypno­ti­sier­ten gewirkt werden. Viel­mehr werden durch Hypnose die bewusst getrof­fe­nen Entschei­dun­gen zur Verän­de­rung und die gesetz­ten Ziele unter­stützt. Der Thera­peut hilft durch die Hypnose ledig­lich, den Willen des Klien­ten zu stär­ken und benö­tigte Ressour­cen, zu denen der bewusste Verstand wenig Zugang hat, zu akti­vie­ren und zu fördern. Hypnotherapie ist im Grunde ein Selbstheilungsverfahren.

Allgemeines zur Hypnotherapie

Eine hypno­the­ra­peu­ti­sche Sitzung wird in der Regel mit einer Tran­ce­in­duk­tion einge­lei­tet. Die Tran­ce­in­duk­tion hat den Zweck, den Über­gang von „norma­len“, alltäg­li­chen menta­len Verar­bei­tungs­pro­zes­sen zu Tran­ce­re­ak­tio­nen zu ermöglichen.

Im thera­peu­ti­schen Rahmen erfolgt durch den Zustand der hypno­ti­schen Trance eine Unter­bre­chung der hinder­li­chen Denk- und Erle­bens­mus­ter. Es können psycho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lungs­sug­ges­tio­nen, und Verän­de­run­gen von belas­ten­den Wahr­neh­mungs- und Erle­bens­pro­zes­sen wirk­sam werden. Insge­samt werden eine krea­ti­vere Bear­bei­tung von Proble­men, sowie das „innere Loslas­sen“ von unge­woll­ten Gewohn­hei­ten und Verhal­tens­wei­sen möglich.

Der Einsatz der Hypnose als thera­peu­ti­sches Verfah­ren wird mit dem Klien­ten stets vorbe­spro­chen. Dabei wird auf alle Fragen und even­tu­elle Unsi­cher­hei­ten ausführ­lich einge­gan­gen. Erst danach wird mit dem Einver­ständ­nis des Klien­ten die hypno­the­ra­peu­ti­sche Metho­dik ziel­ori­en­tiert ange­wen­det. Die moderne Hypnose wird in der Regel weni­ger direk­tiv durch­ge­führt und kann sowohl im Sitzen als auch im Liegen stattfinden.

Für Zwecke einer länger­fris­ti­gen Anwen­dung, z.B. bei Einschlaf­stö­run­gen, psycho­so­ma­ti­schen Beschwer­den, chro­ni­schen Schmer­zen und bei Bedarf, erhal­ten Sie eine akus­ti­sche Aufzeich­nung Ihrer Hypno­se­sit­zung mit nach Hause, um einen Über­gang zur Selbst­hyp­nose herzu­stel­len. So können Sie die Hypnose auch in Eigen­re­gie weiter anwen­den. Dadurch kann im Falle eines enger umschrie­be­nen Problems bereits eine hypno­the­ra­peu­ti­sche Sitzung sehr hilf­reich sein.

Weiterführende Literatur für Interessierte:

  • Blohm, W. (2015) Selbst­hyp­nose und Hypnotherapie: Neue Wege bei Ängs­ten, Schmer­zen, Stress und Depres­sion (4. Aufl.). München: mvgVerlag
  • Bongartz, W. & Bongartz B. (2015) Hypnose. Wie sie wirkt und wem sie hilft. Hamburg: Nikol Verlagsges.mbH