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    Jindriska Skopec
    Psycho­login | Heilprak­ti­kerin Psychotherapie
    Privat­praxis für Online-​Beratung & Psycho­therapie (HeilprG)

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    Privatpraxis für psychologische Online-Beratung & Psychotherapie | Dipl.-Psych. Jindriska Skopec

    Was ist Verhaltenstherapie?

    Die moderne Verhaltens­therapie ist eine psycho­the­ra­peu­tische Grund­ori­en­tierung mit einer Fülle von wissen­schaftlich fundierten Thera­pie­an­sätzen, Behandlungs­methoden und Techniken zur Behandlung psychi­scher Erkran­kungen. Sie zeichnet sich durch struk­tu­riertes und planmä­ßiges Vorgehen aus. Ihre Effek­ti­vität und Wirksamkeit gilt über alle psychi­schen Leidens­zu­stände hinweg als nachgewiesen.

    Die einzelnen verhal­tens­the­ra­peu­ti­schen Maßnahmen werden – je nach bestehendem Problem und Eignung – einzeln, oder in unter­schied­lichster Kombi­nation einge­setzt. Sie zielen auf das Verstehen, und im beson­deren Ausmaß auf die Verän­derung von belas­tenden Empfin­dungen, Gefühlen, Gedanken und Verhal­tens­weisen ab. Zum Einsatz kommen können beispiels­weise: Entspan­nungs­ver­fahren, Situations- und Problem­ana­lysen, Gefühls‑, Gedanken- und Verhal­tens­pro­to­kolle, Rollen­spiele, Imagi­na­ti­ons­tech­niken, Stühle­arbeit, Ressour­cen­ak­ti­vierung, Maßnahmen zur kogni­tiven Umstruk­tu­rierung (Beleuchten, hinter­fragen und Verändern von bewusst und nicht bewusst ablau­fenden Denkmustern und Grund­an­nahmen), psychoe­du­kative Elemente, Exposi­tionen (Konfron­ta­tionen in vivo und/​oder in sensu z.B. mit angst­aus­lö­senden Reizen), Denk- und Verhal­tens­ex­pe­ri­mente, Trainings, wie Achtsam­keits­training, Selbst­si­cher­heits­training, soziales Kompe­tenz­training, Genuss­training und vieles mehr.

    Die einge­setzte Methodik wird mit dem Klienten stets abgesprochen, denn die Trans­parenz bezüglich des thera­peu­ti­schen Vorgehens sowie das Einver­ständnis des Klienten gehören zu den Grund­prin­zipien. Die Behandlung setzt in der Regel an der gegen­wärtig bestehenden Proble­matik an und ist zielori­en­tiert. Angestrebt wird immer auch eine Verbes­serung der eigen­stän­digen Problem­lö­se­fä­higkeit und Selbst­wirk­samkeit, schließlich wird die Verhaltens­therapie auch als „Hilfe zur Selbst­hilfe“ verstanden.

    Nach der einlei­tenden diagnos­ti­schen Abklärung Ihres Anliegens und der Formu­lierung der Thera­pie­ziele erfolgt in der ersten Thera­pie­phase das gemeinsame Erarbeiten eines indivi­du­ellen Erklä­rungs­mo­dells für die vorlie­gende Proble­matik. Es wird insbe­sondere beleuchtet, welche Bedin­gungen für das Entstehen des Problems bedeutsam waren und welche Umstände es aufrecht­erhalten und verstärken. Je nach Erkrankung und indivi­du­eller Passung wird dann mit Hilfe verhal­tens­the­ra­peu­ti­scher Methoden an der Bearbeitung der aufrecht­erhal­tenden, sowie bei Möglichkeit und Bedarf auch der prädis­po­nie­renden Bedin­gungen gearbeitet.

    Weiterführende Literatur für Interessierte:

    • Barnow, S. (2013). Therapie wirkt. So erleben Patienten Psycho­therapie. Berlin, Heidelberg: Springer.
    • Kanfer, F. H. & Schmelzer, D. (2005). Wegweiser Verhaltens­therapie. Psycho­therapie als Chance (2. Aufl.). Heidelberg: Springer.